Unser Stadtrat Wolfgang Hottner hat die Schaffung des Ehrenamts „Beauftragte/r für jüdisches Leben in der Amberger Stadtgesellschaft“ beantragt.
Begründung:
Jüdisches Leben ist ein untrennbarer und bereichernder Teil der Amberger Stadtgeschichte und Gegenwart. Um den Austausch zwischen der Stadtverwaltung, dem Stadtrat, der breiten Stadtgesellschaft und der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) nachhaltig zu stärken, bedarf es einer festen, ehrenamtlichen Struktur.
Der/die Beauftragte soll als zentraler Brückenbauer fungieren.
Zu den Kernaufgaben gehören:
• Vernetzung: Förderung des Dialogs zwischen der IKG und städtischen Institutionen sowie Vereinen.
• Sichtbarkeit: Unterstützung von Projekten, die jüdische Kultur und Geschichte im öffentlichen Raum erlebbar machen.
• Prävention: Beratung des Stadtrats in Fragen des Zusammenhalts und der Bekämpfung von Antisemitismus im kommunalen Raum.
• Ansprechbarkeit: Niederschwellige Kontaktperson für Bürgerinnen und Bürger zu Themen des jüdischen Lebens.
Ein Besuch bei Rabbiner Elias Dray hat unterstrichen, dass eine solche Verzahnung ausdrücklich begrüßt wird. Mit einer solchen Personalie setzt die Stadt Amberg ein klares Zeichen für ein weltoffenes Miteinander und gegen das Vergessen. Die Ernennung durch den Stadtrat verleiht dem Ehrenamt die notwendige demokratische Legitimation und politisches Gewicht.
Das Bürgermeisteramt hat den Antragseingang bestätigt und zugesagt, ihn für eine der nächsten Sitzungen auf die Tagesordnung zu setzen. Da es sich aus unserer Sicht um ein wichtiges Thema handelt, gegen das eigentlich Niemand etwas haben kann, hoffen wir darauf, dass dies noch vor der Sommerpause passiert, damit dann noch dieses Jahr ein Auswahlverfahren und eine Besetzung erfolgen kann.







